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Academia Montis Regalis
Auf dem „Königlichen Berg“ der heute als Mondovì bekannten Stadt im Süden Piemonts erhebt sich das ehemalige Waisenhaus vom Heiligen Kreuz – ein imposanter Gebäudekomplex mit eigener Kirche, in dem seit 1994 die Stiftung „Academia Montis Regalis Onlus“ ihren Sitz hat. Hier entwickelte sich in den letzten zwei Jahrzehnten eine der renommiertesten Orte für Alte Musik in Italien, wo Lehre und Studium historischer Aufführungspraxis, Bibliothek und Konzertangebote zusammenfinden. Das ist die Heimat des Orchesters Academia Montis Regalis. Ob als großes Orchester oder unter dem Namen Astrée Ensemble in kleineren Kammermusikbesetzungen auftretend, kann die Academia mit dem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts weltweite Erfolge verbuchen. Zahlreiche Einspielungen, in jüngster Zeit exklusiv für Sony Classics, wurden u. a. mit dem Diapason d'Or, Choc Musique und Grammophone Choice ausgezeichnet.
Grundsteine des internationalen Renommees legte u. a. die frühe Zusammenarbeit des Orchesters mit namhaften Spezialisten wie Ton Koopman, Jordi Savall, Christopher Hogwood, Monica Huggett, Luigi Mangiocavallo, Enrico Gatti, Alessandro De Marchi und vielen anderen. Auch die von Beginn an fruchtbare Zusammenarbeit mit dem französischen Label Opus 111 sowie die Einladung der Unione Musicale, das Festival L’altro suono in Turin zu gestalten, führten das Ensemble schon bald zu den großen Festivals und in die Konzerthäuser. Insbesondere unter der Leitung von Alessandro De Marchi, seit einigen Jahren Generalmusikdirektor des Orchesters, konnte das Orchester seinen Ruf als Spezialensemble von internationalem Rang ausbauen.
Mit Giovanni Battista Pergolesis Oper L’Olimpiade, die von Sony Classic live eingespielt wurde, führte sich die Academia Montis Regalis 2010 als Ensemble in residence bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ein.
2011 wird das Orchester in Innsbruck Telemanns Flavius Bertaridus, ebenfalls in Kooperation mit Sony Classics, aufführen. Weitere Planungen umfassen Pergolesis L’Olimpiade am Theater an der Wien und im Auditorium del Lingotto, Turin; Händels Vespri dei Carmelitani beim Festival in Brügge und in Innsbruck (2011); Pergolesis La Serva Padrona im Schloßtheater in Potsdam-Sanssouci (2012); Bachs Weihnachtsoratorium in Baden-Baden (2013); Bernardo Pasquinis Oratorium La sete di Cristo beim International Festival of Sacred Music in Krakau (2013).
Neben ihrer Konzerttätigkeit hat die Academia ein einzigartiges Projekt in Italien ins Leben gerufen: I Giovani della Montis Regalis, eine Gruppe junger Streicher, die unter der Leitung von Spezialisten in Studioprojekten sich auf eine professionelle Karriere vorbereitet.
2005 wurde die Academia mit dem prestigereichen Preis Abbiati für sein Engagement für die Alte Musik ausgezeichnet.
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Concerto "Grosso Mogul" für Violine, Streicher und basso continuo in D Dur RV208
Enrico Onofri, violin
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Sandra Perrone
+49 (0)30 – 695 66 07 12
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